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MINT vor Ort

Klasse 6c bei Explore Science 2019

Am Freitag, den 24.5.2019, besuchten die 6. Klassen des Feudenheim Gymnasiums die alljährliche Explore Science Veranstaltung im Luisenpark. Das diesjährige Thema war „Zeit“. In der Ausstellung gab es viele Stationen zum Mitmachen und Ausprobieren. In Gruppen von drei bis fünf Schülern erkundeten wir die vielen, interessanten Mitmachstationen. Zum Beispiel besuchten wir eine Station, bei der wir Barcodes selber legen konnten. Außerdem gab es einen Stand, an dem man virtuell durch eine VR-Brille den Weltraum erkunden durfte. Viele freuten sich an diesem heißen Tag über eine kleine Erfrischung vom Kiosk. Die Klasse 6c nahm zudem noch an dem Workshop „Zeit-Detektive“ teil.
Am Ende ging es erschöpft aber zufrieden zurück zum Feudenheim Gymnasium.


Technoseum auf Chinesisch

Ein Museumsbesuch der besonderen Art bot sich 15 Schülerinnen und Schülern. Das Technoseum hatte zu einer chinesischen Führung eingeladen. Eine chinesische Führung? Richtig gelesen. Genau wie das Feudenheim-Gymnasium hat auch das Technoseum Kontakt nach Shanghai, genauer: Zum dortigen Shanghai Museum of Science and Technology. Beide Museen haben ein Austauschprogramm für Mitarbeiter und so war für mehrere Wochen Zoe Yang in Mannheim. Für ihren letzten Arbeitstag hatte sie eine interaktive Führung konzipiert, die Mannheimer Exponate mit chinesischen Kulturgütern und den dazu passenden Vokabeln verband. So stand die Gruppe, die vergangenen Herbst am Schulaustausch nach Shanghai teilnahm und so 16 Tage im Reich der Mitte verbracht hatte, unter anderem an einer Morse-Vorrichtung und morste in Ping Ying, der lateinischen Umschrift der chinesischen Zeichen, erfuhr an der alten Dampflok Grundlegendes über chinsische Züge und machte Station an der wohl bekannten Winkekatze, die in vielen asiatischen Geschäften und Restaurants ihre linke Pfote im Hoffen darauf bewegt, dass die Geschäfte gut laufen. Im Technoseum dient sie allerdings dazu, dass Programmieren zu veranschaulichen. “Besucht mich doch einmal in Shanghai”, sagte Zoe Yang zum Abschied mit einem Lächeln. Dies ist gar nicht so unwahrscheinlich, hat das FGM doch eine Shanghaier Partnerschule und zwei Austauschgruppen haben in der Tat schon einmal Mitarbeiter des Technoseums vor Ort im Science and Technology Museum besucht. In diesem Sinne verblieben die Anwesenden mit einem Auf Wiedersehen bzw. einem zàijiàn.


Besuch in der Thoraxklinik Heidelberg

Am Mittwoch, den 21.11.2018, besuchten wir, die 7. Klassen des Feudenheim Gymnasiums, die Thoraxklinik in Heidelberg. Dort erhielten wir einen umfangreichen Vortrag von einem sympathischen Herrn über das Rauchen. Er behandelte in seinem interessanten Vortrag die Sucht nach Zigaretten und erläuterte uns mit hilfreichen Beispielen über den Beamer die schädliche Seite des Rauchens.

Nach einer kurzen Pause ging es mit einer Lungenendoskopie weiter. Über einen Bildschirm wurde uns live, aus dem OP, diese Untersuchung übertragen. Der Arzt entnahm mit einer kleinen Zange eine kleine Gewebeprobe zur weiteren Untersuchung des Patienten. Auf der Übertragung sah man einen deutlichen Unterschied zwischen den Lungenflügeln- der eine Flügel sah unauffällig aus, während der andere Flügel abnormal verengt aussah. Wir erhielten genaue Erklärungen zu den einzelnen Untersuchungsschritten. Nach der Endoskopie kam eine Dame in den Vortragsraum, die an Lungenkrebs erkrankt war. Sie erzählte ihre Geschichte über das Rauchen. Sie hatte sehr viel Glück, denn sie hatte Untersuchungen zu einem Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall und auf dem dazugehörigen Röntgenbild sah man den Tumor in der Lunge.Zur Behandlung begab sie sich in die Thoraxklinik. Dort wurde ihr erfolgreich mit Chemotherapie, Operation und Bestrahlung geholfen. Sie hatte den Kampf gegen den Lungenkrebs gewonnen, was sie uns erleichtert berichtete.

Anschließend durften wir ihr noch Fragen stellen, die sie uns beantwortete. Der Besuch in der Thoraxklinik war sehr lehrreich und hat den Biologieunterricht interessant ausgefüllt.

Leonie Linder


Exkursion des vierstündigen Chemiekurses zur BASF

Kaum ein Objekt hat sich in den letzten Jahren so sehr zum Kultobjekt entwickelt, wie das Smartphone. Doch was wäre ein Smartphone ohne Akku? Wie Lithium-Ionen Akkus funktionieren und wie man einen baut, wurde uns im Oberstufenlabor der BASF in Ludwigshafen gezeigt. Am 6.12.2017 stand für uns, dem vierstündigen Chemiekurs von Frau Eisel, ein Besuch beim Oberstufenlabor Teen‘s Lab der BASF auf dem Programm. Das Praktikum sollte sich ganz der Elektrochemie widmen, ein Thema, welches wir zeitgleich im Unterricht behandelten.
Gleich zu Anfang erhielten wir eine ausführliche Labor- und Sicherheitseinweisung, bevor wir uns in kleineren Gruppen aufgeteilt um die praktische Durchführung von drei interessanten Experimenten kümmerten. In einem Versuch durften wir die entstehende Spannung bei verschiedenen Variationen der galvanischen Zelle bestimmen; in einem zweiten Versuch konnten wir mithilfe von selbstgebauten Volta-Säulen mit verschiedenen Metallen Strom erzeugen. Highlight war sicherlich das Bauen eines Lithium-Ionen Akkumulators, der, wenn auch von der Substanz her flüssig und damit nicht sehr geeignet für ein Smartphone, tatsächlich gut funktionierte. Man konnte z.B. einen kleinen Elektromotor mit Propeller für einige Zeit betreiben.
Nach dem Praktikum, am Nachmittag, begaben wir uns gut gelaunt auf den Heimweg. Vielen haben die Versuche großen Spaß bereitet, daher freuen wir uns schon auf weitere spannende Praktika.

Tassilo Mändler


Bericht über die Fahrt an das Kernforschungsinstitut CERN in Genf/ Schweiz

Unweit der Stadt Genf liegt in einer Tiefe von knapp 100 m eine Maschine, auf eine Temperatur von ungefähr -273,25 °C heruntergekühlt, viereinhalb Milliarden Euro teuer. Die im Vakuum liegende Anlage gilt als die komplexeste Maschine, die je gebaut wurde. Es handelt sich um den mit 27 km Umfang größten und leistungsfähigsten Teilchenbeschleuniger der Welt: Der Large Hadron Collider (LHC), ein Teilchenbeschleuniger am europäischen Zentrum für Kernforschung, dem CERN.

Am 19. Mai 2017 brachen wir auf, wir, eine Gruppe von 38 wissensdurstigen Schülerinnen und Schülern der 11. und 12. Klassen des Feudenheim-Gymnasiums, begleitet von den Lehrkräften Herrn Schultz und Herrn Dr. Wespe, um das europäische Kernforschungsinstitut CERN in der Schweiz zu besuchen. Am Freitagmorgen pünktlich um 8:00 Uhr begann die fast achtstündige Busfahrt nach Genf. Nach dem Einchecken in die Jugendherberge besuchte die Gruppe unter Führung von Herrn Schultz die „Cathédrale Saint-Pierre“, eine mehr als 800 Jahre alte Kathedrale im Herzen der Stadt Genf. Die hohen Kirchtürme bescherten uns einen atemberaubenden Blick auf die Innenstadt und den Genfer See. Im Anschluss hatten wir die Gelegenheit, in kleineren Gruppen die Stadt Genf zu erkunden.

Früh am nächsten Morgen ging es wieder los, mit einer kurzen Busfahrt auf das Gelände des CERN, welches zum Teil in der Schweiz, zum Teil aber auch auf französischem Gebiet liegt. Freundlich wurden wir von einem deutschsprachigen, seit 20 Jahren pensionierten Physiker empfangen, der uns in einem kurzen Vortrag engagiert in die grundsätzlichen Fragestellungen der Teilchenphysik einwies. Der Forscher zeigte uns, dass das CERN mit 22 Mitgliedsstaaten eine internationale Forschungseinrichtung ist, an der viele Wissenschaftler unterschiedlichster Nationalität gemeinsam forschen. Er gab uns einen Überblick über die Funktionsweise des großen Teilchenbeschleunigers LHC und über die vier großen Experimente an diesem. Er zeigte das Standardmodell der Teilchenphysik und erklärte uns dessen Einteilung der Teilchen in Quarks, Leptonen sowie Bosonen, außerdem demonstrierte er anschaulich, was im Beschleuniger passiert. Zunächst werden in Vorbeschleunigern Protonen auf ungefähr 99,9% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, bis sie dann jeweils zur Hälfte mit dem Uhrzeigersinn und zur Hälfte gegen den Uhrzeigersinn in den LHC geleitet werden. Dort werden die Protonen mithilfe von sehr starken supraleitenden Elektromagneten auf einer ringförmigen Bahn gehalten und weiter beschleunigt, bis sie eine Geschwindigkeit von 99,9999991% der Lichtgeschwindigkeit erreichen. Ein Proton umrundet die Forschungseinrichtung also ca. 11 245 Mal in einer einzigen Sekunde. Der Beschleuniger besteht nicht nur aus einer sondern aus zwei Bahnen. Die Protonen können sich also gegenläufig durch diese bewegen. An vier Kollisionspunkten kreuzen sich diese Bahnen, sodass an diesen Kreuzungen die beschleunigten Teilchen kollidieren können. Sie zerfallen dort in verschiedene andere Teilchen und Antiteilchen. Diese werden mit Detektoren an den Experimenten nachgewiesen, welche jeweils auf unterschiedliche Arten von Teilchen spezialisiert sind. Jede Sekunde werden 600 Millionen Kollisionen aufgezeichnet, von denen aufgrund der schieren Datenmenge jedoch nur ein Bruchteil, etwa 100-200, gespeichert werden können. Trotz dieser starken Selektion generiert dass CERN in jeder Sekunde mehr als 1GB an Daten.

Nach dem Vortrag stand eine Führung durch das Compact Muon Solenid (CMS) Experiment an. Die Detektoren am CMS-Experiment können eine ganze Reihe an Teilchen nachweisen, sind jedoch besonders auf sogenannte Myonen spezialisiert. Myonen haben ähnliche Eigenschaften wie Elektronen, sie sind jedoch schwerer und zerfallen innerhalb kürzester Zeit. Dieses Experiment war eines von zwei beteiligten Experimenten an dem bisher größten Erfolg des CERN, dem Nachweis des lange gesuchten Higgs-Boson, auch „Gottesteilchen“ genannt. Um zu dem Experiment zu gelangen, mussten wir mit dem Aufzug gut 100m in die Tiefe. Dort konnten wir die Wartungstunnel und Kontrollräume des Detektors während einer laufenden Messung besichtigen; wir waren zudem hautnah an einer Sicherheitsschleuse, die in den eigentlichen Haupttunnel führt. Diesen kann man jedoch nur in den Wintermonaten betreten, wenn am LHC keine Messungen getätigt werden. Nach einem Mahl in der berühmten Kantine des CERN besuchten wir zum Abschluss der Fahrt noch eine Ausstellung, bei der die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal in einem Film zusammengefasst wurden.

Tief beeindruckt und mit viel neuerworbenem Wissen machten wir uns auf die Heimreise. Müde, aber trotzdem glücklich kamen wir am Samstagabend nach dem gelungenen Ausflug wieder in Feudenheim an, voller Vorfreude auf weitere spannende Exkursionen.

Tassilo Mändler


Mitmachlabor H2O & Co. der BASF in Ludwigshafen

Die 5B besuchte am 06.02.2017 im Rahmen des BNT Unterrichts das Mitmachlabor H2O & Co. der BASF in Ludwigshafen.
Gemeinsam mit Dr. Blubber, Nelly Natron, Paul Polymer und dem Hund Fabs haben die Schülerinnen und Schüler einen spannenden und arbeitsreichen Vormittag erleben dürfen. Neben einer Mitmachausstellung, gab es viele Experimente und andere Dinge zum Entdecken. In Kleingruppen haben die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Themen erarbeitet, die sie anschließend in einem Forscherrat präsentierten.
Thematisch ging es um unterschiedliche Kunststoffe und deren Eigenschaften, Trennverfahren, den Klettverschluss und vieles mehr.
Zum Schluss erhielten die Schülerinnen und Schüler noch eine Urkunde.

Bericht der Klasse 5b


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