Kunstwerk des Monats Januar
„Chindogu“ - ein nützliches / unnützes Produkt(Zeichnung, Objekt, Fotografie, Film)
Gruppenarbeit „SAR-GLASSES“:
Timea Berges, Hanna Boegel, Maja Kratochwill (Klasse 9d)
Das „Chindogu“ stammt aus Japan und ist eine humoristische Erfindung und gleichzeitig eine Art Witz. Es löst ein tatsächliches Problem auf besonders kreative Weise, während sein tatsächlicher Einsatz mehr Probleme verursachen als lösen würde.
Chindogus müssen nicht funktionstüchtig sein; das Chindogu wird nur hergestellt oder arrangiert, um fotografiert werden zu können und unsere Vorstellungskraft anzuregen.
Die Schüler*innen der Klasse 9d sollten in Gruppen ein Chindogu erfinden. Das Objekt wurde gebaut, gezeichnet und „in Benutzung“ fotografiert. Einigen Gruppen gelang es außerdem, in der zur Verfügung stehenden Zeit, ein Werbevideo zu drehen.
Die Gruppe mit Timea Berges, Hanna Boegel, Maja Kratochwill entwickelten die „SAR-GLASSES“, eine Brille, die neben der Schlaffunktion (Vorhänge können vor die Brillengläser gezogen werden) auch durch eingebaute Sonnenschirme einen Sonnenschutz bietet. In ihrem Vortrag vor der Klasse konnten sie ihre Zuhörer*innen von dieser superpraktischen Erfindung überzeugen, die durch Gesichtsscans an die individuellen Benutzer*innen optimal angepasst werden kann. Echt praktisch…wer braucht die „SAR-GLASSES“ nicht?!
Der „Erfinder“ des Chindogu-Konzepts, Kenji Kawakami (*1946), sieht in den Chindogus auch eine Kritik an der Strategie japanischer Firmen, die dem/der Verbraucher *in suggerieren, dass er/sie ein Gerät neu kaufen muss, weil eine kleine Funktion hinzugekommen ist, auch wenn das alte Gerät noch funktioniert.
„Bei normalen Erfindungen geht es nur ums Geldmachen. Das ist mit Chindogus anders. Sie lehren uns, wie wir kreativ Ideen umsetzen können.“ KENJI KAWAKAMI

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