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Fortbildung am Karlsruher Institut für Technologie

Vom 11. bis zum 14. April durften wir (Maximilian und Ava) am KIT, dem Karlsruher Institut für Technologie, an einem Praktikum für Schülermentoren der Stützpunktschule für Molekularbiologie teilnehmen. Dieses Praktikum ist der Hauptbestandteil unserer Ausbildung als Mentoren und hat uns einen ersten Einblick in ein gentechnisches Labor gewährt.
An Tag eins war das Thema genetischer Fingerabdruck, darunter versteht man eine für jeden Menschen einzigartige Abfolge bestimmter Bereiche des Erbguts. Zu Beginn des Tages haben wir eine Sicherheitseinweisung für das Labor und eine theoretische Einweisung in das Experiment bekommen. Als Erstes haben wir, ähnlich wie bei Corona-Tests, einen Abstrich aus unserem Mund genommen und die darin enthaltene DNA (Erbgut) vom Rest der Probe getrennt. Dann haben wir die DNA mithilfe der PCR-Methode vervielfältigt und abschließend in ein Gel gegeben. In diesem Gel entstehen Bandenmuster, die für jeden Menschen einzigartig sind. Sie stellen den genetischen Fingerabdruck dar.
Am zweiten Tag ging es um Plasmid Isolation. Plasmide sind ein Teil des Erbguts von Bakterien, der nicht in Menschen vorkommt, sie verleiht Bakterien bestimmte Fähigkeiten. Diese haben wir mit Enzymen „geschnitten“ und die Schnittstellen bestimmt. Diese Technik kann man dazu verwenden um Bakterien für verschiedene Dinge zu „programmieren“, indem man in die entstanden Lücken, DNA einfügt. Am dritten Tag behandelten wir die Analyse von Proteinen. Als Erstes haben wir aus verschiedenen Proben (Huhn, Schwein, Rind, Tofu und Proteinpulver) Proteinen entnommen und eingefärbt. So konnten wir mithilfe eines Gels bestimmen, welche Proteine in den jeweiligen Proben enthalten sind. Nach der Mittagspause haben wir mithilfe des Fotometers die Menge an Proteinen in verschiedenen Verdünnungen von Proteinpulver in Wasser gemessen.
Am letzten Tag haben wir die Immobilisierung von Enzymen behandelt. Zusätzlich zu den Hauptthemen, erhielten wir die Aufgabe, Bakterien, Keime oder Pilze aus unserer Umwelt auf einen vorbereiteten Bakteriennährboden in einer Petrischale zu sammeln. Dazu wählten wir den S-Bahn Sitz. Nach unserer Auswertung stellten wir fest, dass auf dem Sitz eine sehr große Anzahl an Hefepilzen und Bakterien wuchs.
Rückblickend können wir sagen, dass uns beiden dieses Praktikum überraschend viel Spaß gemacht hat und sowohl unsere Laborleiterinnen als auch unsere werdenden Mitmentoren einfach sehr cool waren und uns ans Herz gewachsen sind :). Außerdem haben wir einen sehr schönen und detaillierten Einblick in die Arbeit eines Molekularbiologen erhalten dürfen.
P.S. das Mensa-Essen war sehr gut