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Die 8. Klassen vor dem Technoseum„Unser täglich Brot…Die Industrialisierung der Ernährung“

Die 8. Klassen besuchen die Landesausstellung im Technoseum"

Was ist eigentlich in unserem Essen und Trinken enthalten? Wie ist das Essverhalten in anderen Ländern? Wie war das alles früher?

All diese Fragen wurden uns auf unserem Ausflug in das Landesmuseum in der Ausstellung „Unser täglich Brot“ beantwortet. Zunächst haben wir über Entwicklungsländer gesprochen und haben erfahren, dass es eigentlich genügend Essen auf der gesamten Welt gäbe, wenn jedes Land gleich viel produzieren würde. Passend dazu haben wir uns angesehen was verschiedene Menschen auf der Welt in einer Woche essen und wie viel Geld sie dafür ausgeben. Dabei gab es große Unterschiede: Während in Australien eine 4-köpfige Familie 200 Euro für Fleisch, Fertiggerichte und stärkehaltige Lebensmittel ausgegeben hat, kam eine 12-köpfige ägyptische Familie mit 60 Euro aus. Davon kauften sie nur Milchprodukte und Eier, denn Gemüse bauen sie selbst an.

Eine weitere interessante Information war für mich, dass hinter Hunderten von Produktnamen einige wenige Lebensmittelhersteller stecken, die den Markt beherrschen, wie z.B. Kraft und Nestlé.

Außerdem wurden wir darüber aufgeklärt, wie Menschen früher ihre Sachen haltbar gemacht haben: Sie haben sie in lichtgeschützten Dosen konserviert und in Schränken mit ganzen Eisblöcken aufbewahrt. Außerdem durften wir einen früheren „Supermarkt“ besichtigen. Am Ende der Führung setzten wir uns an digitale Tische, wo man die Essensbräuche in verschiedenen Jahrzehnten miterleben durfte.

Wirklich überrascht hat mich jedoch die Tatsache, dass viele gebräuchliche Speisen oder Getränke, etwa Joghurt nicht das enthalten, was draufsteht, z.B. Erdbeerjoghurt ist ohne Erdbeeren. Stattdessen werden unappetitliche Inhaltsstoffe, wie z.B. Pilze oder Sägespäne verwendet. Erstaunt hat mich außerdem, dass die Inhaltsstoffe von einem Becher Joghurt mehrere tausend Kilometer zurücklegen, da sie aus ganz Deutschland stammen.

In Zukunft werde ich mein Essen mit anderen Augen betrachten.

Alina Stegmeier, 8b


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