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Austausch mit der Wolfert van Borselen-Schule, Rotterdam (Niederlande)

Erinnerungen an der ersten Austausch mit Rotterdam 2017

 

Erster Besuch einer Schülergruppe der Wolfert van Borselen-Schule aus Rotterdam am FGM im Jahr 2017

Seit diesem Schuljahr hat das Feudenheim-Gymnasium eine neue Partnerschule: Fortan werden das FGM und die Wolfert van Borselen-Schule aus dem niederländischen Rotterdam jährlich Schüler und Lehrer austauschen. Den Auftakt bildete der jetzige Besuch einer18-köpfigen Gruppe in Mannheim. „Das Programm ist etwas Besonderes“, gibt Marie-Therese Adrian von der Wolfert-Schule zu verstehen. „Wir haben drei andere Partnerschulen in Deutschland, aber in diesen Partnerschaften geht es ausschließlich um die englische Sprache.“ Das ist leicht zu erklären, ist die Unterrichtssprache der Partnerschule in Rotterdam doch Englisch. „In Mannheim geht es aber darum, dass unsere Schüler ihr Deutsch verbessern“, erklärt die gebürtige Kölnerin und ergänzt: “Natürlich verstehen sie nicht alles, zumal einige erst seit Kurzem Deutsch lernen. Aber es geht eben auch darum, sich mit der deutschen Sprache zu konfrontieren.“

Dass sich die holländischen Schüler davor nicht scheuen, wird in dieser Woche schnell deutlich. „Sie fühlen sich hier auch sehr wohl“, berichtet Adrian und richtet ein großes Dankeschön an die Gastfamilien. Ins gleiche Horn stößt Schulleiter Dr. Rainer Halfar, als er sich auf der Abschiedsfeier im Pavillon an die 16 Gastfamilien wendet. „Ohne Sie ist ein Austausch einfach nicht möglich. Vielen Dank für Ihren Einsatz.“ Im Anschluss daran lassen die Schüler in kleinen Ansprachen die Woche Revue passieren: ein Besuch des Mannheimer Schlosses und der Innenstadt, ein Flug durchs All im Haus der Astronomie in Heidelberg und die KZ-Gedenkstätte in Osthofen - bereits dieser kleine Auszug gibt einen Einblick in die abwechslungsreiche Woche, die durch hausinterne spezielle Unterrichtsstunden aus den Bereichen Kunst, Biologie, Sport und Geschichte abgerundet wurde.

Was nun bleibt, ist die Erinnerung an die erste deutsch-holländische Austauschbegegnung am FGM und der bevorstehende Gegenbesuch in Rotterdam nächsten Sommer. „Wir freuen uns sehr darauf, euch zu besuchen“, richtet Schülerin Ida Kraus einen vorfreudigen Blickvoraus. Dann aber - wie auch manches Mal schon in Mannheim – wird Englisch gesprochen. Bleibt noch zu klären, wie es zu dieser Partnerschaft eigentlich gekommen ist. „Dieser Teil der Geschichte gefällt mir besonders“, grinst Sebastian Elvers, der gemeinsam mit vielen anderen Kollegen die Austausch-Woche durchführte. „Beide Seiten - Wolfert van Borselen und wir - haben eine gemeinsame Partnerschule in Shanghai und seit vielen Jahren überschneiden sich unsere Aufenthalte um ein paar Tage.“ In diesen Jahren lernte man sich kennen, bis eines Tages beim gemeinsamen Abendessen in der Millionenmetropole die Idee für diese Kooperation entstand. Elvers: „Ein deutsch-niederländisches Austauschprogramm, das seinen Ursprung in zwei langjährigen chinesischen Schulpartnerschaften hat – es gibt deutlich weniger verheißungsvolle Startbedingungen für Austauschprogramme.“


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