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Neuntklässler besuchen die KZ-Gedenkstätte Osthofen

Am 13.November 2019 ging es für die neunten Klassen des Feudenheim-Gymnasiums nach Osthofen, in der Nähe von Worms, um dort die Gedenkstätte des alten Konzentrationslagers zu besuchen.

Alle Klassen trafen sich um 07:25 an der Bahnhaltestelle vor der Schule, um anschließend mit Straßen- und S-Bahn nach Osthofen zu fahren. Als wir am ehemaligen KZ-Gebäude angekamen, wurden die einzelnen Klassen getrennt, um die Führungen über das Gelände übersichtlicher gestalten zu können. Für die Klasse 9d ging es erst einmal in einen Seminarraum. Dort wurde sie von einer jungen Mitarbeiterin der Gedenkstätte empfangen. Unsere erste Aufgabe war es, in der Ausstellung über das Leben der KZ-Häftlinge und KZ-Wachmänner selbständig Informationen zu sammeln. Nach einer guten halben Stunde trafen sich die Jugendlichen wieder im Seminarraum und tauschten sich über das Erfahrene aus. Mithilfe einer Power-Point-Präsentation konnten diese Informationen veranschaulicht und weitere Fragen beantwortet werden.

Nach einer kurzen Pause, ging es schließlich auf das Außengelände, um die Aufenthaltsorte der ehemaligen Häftlinge anzuschauen und eine Vorstellung des Tagesablaufes im KZ zu bekommen. Warm eingepackt wurden die Schüler zunächst zum Eingangstor, anschließend zur Aufenthalts- und Schlafhalle und schließlich in den Außenhof geführt. Überall gab es viele interessante, aber auch schockierende Geschichten und Informationen zu verarbeiten. Besonders die Lebensumstände der Häftlinge und die Art und Weise, wie mit ihnen umgegangen wurde, machten uns Schüler betroffen.

Am Ende ging es wieder zurück in den warmen Seminarraum, wo letzte Fragen beantwortet werden konnten. Es wurde auch ein alter Video-Ausschnitt über die Einwohner von Osthofen gezeigt, die ihre Meinung über die Gedenkstätte äußerten. Erschreckend war, dass im Interview damals viele Bewohner das KZ verleugneten oder verharmlosten.

Pünktlich um 13.15 Uhr waren alle Klassen wieder am Bahnhof Osthofen und konnten mit vielen neuen, interessanten, aber auch erschreckenden Eindrücken zurück nach Feudenheim fahren.

Finja Siegelmann


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