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Bild 1Exkursion in den Luisenpark (Grüne Schule)

„Also, Fische sind eigentlich überhaupt nicht langweilig!!“

Dieses Fazit konnten tatsächlich alle Teilnehmer der Klasse 5c ziehen, die sich am 1.3.2011 mit ihren Lehrerinnen Frau Bollen und Frau Jung zur Grünen Schule im Luisenpark aufgemacht hatten (Bild 1); Denn wer weiß schon, dass der Kugelfisch sein Volumen bis zu 300% vergrößern kann, indem er Wasser durch einen speziellen Pumpmechanismus in dehnbare Ausstülpungen seines Magens hineindrückt. Außerdem ist das Gebiss des Kugelfisches so stark, dass er Steine zermalmen kann oder einen menschlichen Finger abtrennen könnte.

Diese und viele andere interessante Dinge über tropische Fische wusste uns Frau Eidel, Mitarbeiterin in der Grünen Schule, in einer spannenden und sehr unterhaltsamen Führung im Aquarium des Pflanzenschauhauses zu erzählen. Natürlich lernten wir auch viel über den allgemeinen Aufbau von Fischen anhand des riesigen Welses im Süßwasserbeckenbereich kennen, z.B. die verschiedenen Flossentypen, den Nutzen eines stromlinienförmigen Körpers im Lebensraum Wasser, das Öffnen und Schließen der Kiemendeckel und die Einzelheiten zur Kiemenatmung. Eigentlich könnte man ja denken, dass alle Fische Schuppen haben, aber der Wels besitzt schon mal keine, sondern hat eine recht lederartige Haut.

Bild 2
Der Stachelrochen sah durch seine abgeflachte Körperform besonders imposant aus, manchmal deckt er sich auch mit Sand zu und dann kann man nur noch seine Augen aus dem Sand schauen sehen. Aber wie uns Frau Eidel zeigte (Bild 2), besitzt auch dieser platte Geselle eine ziemlich gefährliche Waffe an seiner Schwanzflosse. Man kann daran einen großen Giftstachel erkennen, der mit Widerhaken versehen ist und als Verteidigung gegen seine Feinde dient. Auch für Menschen kann das starke Nervengift dieses Rochens sehr schnell tödlich sein.

Bild 3Ebenso über Korallenriffe und das Leben eines Anemonenfisches wie des berühmten Nemo erfuhren wir interessante Details. Und schließlich erkannten wir, dass nicht nur John Wayne gut mit einem Revolver umgehen konnte, sondern dass auch der Hornhai ein sogenanntes Revolvergebiss besitzt, bei dem ein verlorener Zahn immer wieder „nachgeladen“ werden, beziehungsweise nachwachsen kann.

Nach dieser interessanten Führung im Aquarium konnten wir uns auch schon mit den Tieren bekannt machen, die wir bald im Biologieunterricht nach den Fischen durchnehmen werden, nämlich die Reptilien und Amphibien (Bild 3). Yade konnte sogar bereits Freundschaft schließen mit einem Bartagamen (Bild 4).

Bild 4
Hoffentlich geht es bald wieder zur Grünen Schule!


Datum: 1.3.2011

Begleitende Lehrkräfte: Dr. Michaela Bollen, Yvonne Jung

Thema: Tropischen Fische


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