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Auf den Spuren Goethes in Weimar


Ein Ausflug an die Wiege der deutschen Klassik

"Wie, Ihr wart noch nie in Weimar?" - so erstaunte mich der Deutschkurs 12b. Das konnte so nicht bleiben, zumal uns Goethes "Faust" in der Kursstufe aktuell als Schwerpunktthema im Literaturunterricht begleitet.

Und so machten sich 14 Schülerinnen und Schüler sowie meine Kollegin Alexandra Plevnali und ich uns am 30. November 2018 frühmorgens auf den Weg in die Kulturstadt, um Fausts Spuren in derselbigen zu erkunden. Nach Ankunft und Bezug unseres Quartiers erhielten wir zunächst bei einem zweieinhalbstündigen Stadtrundgang einen Überblick über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Spurensuche: An insgesamt neun Stationen entdeckten wir immer wieder Orte, die Goethe für "seinen Faust" verwendete oder solche, die ihn inspiriert zu haben scheinen. Die Anna-Amalia-Bibliothek mit ihrem wunderschönen Rokokosaal, in dem sich der Künstler persönlich wichtige Informationen für die Arbeit am "Faust II" verschaffte, das Wohnhaus des Dichters am Frauenplan mit dem Brunnen davor - hier könnte sich ein ähnliches Gespräch wie zwischen Gretchen und Lieschen zu Goethes Lebzeiten abgespielt haben-, das Wohnhaus von Friedrich Schiller, Goethes Bruder im Geiste - und das Gartenhaus des Dichters an der Ilm, das ihm Material für die Gartenszene lieferte.

Diesen informativen und anstrengende Tag ließen wir gemütlich ausklingen - natürlich bei einem Italiener, ganz im Sinne Goethes.

Am Sonntag besuchten wir bei nasskaltem Wetter das Konzentrationslager Buchenwald und kehrten voller unterschiedlicher Eindrücke und Emotionen am abends nach Mannheim zurück.

Danke 12b, diese Exkursion war beeindruckend!

Katja Eisel-Rebscher

 

Weimarer Impressionen


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