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Aktuelles von der Stützpunktschule

FGM-Schülermentoren beim Herbstpraktikum am KIT

Wir, Victoria Gröschel, Tim Streuff und Hanna Neumann, wurden in den diesjährigen Herbstferien im Rahmen der Schülermentoren-Ausbildung ins Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eingeladen. Das Praktikum fand im Zeitraum vom 29. bis zum 31. Oktober und am 2. November statt.
An diesen Tagen bekamen wir die Möglichkeit, für uns das erste Mal, in ein echtes Labor hineinzuschauen und selbst Experimente durchzuführen. Dozenten des KIT führten uns an jedem Tag in unterschiedliche Teile der Molekularbiologie ein und ergänzten die theoretischen Stunden mit praktischen Ausführungen des zuvor Gelernten.
Die Experimente befassten sich unter Anderem mit der Immobilisierung von Enzymen, Plasmidisolation und der Analyse von Proteinen. Persönlich fanden wir das Praktikum sehr interessant und fanden den Einblick aufschlussreich.
Und vor allem hatten wir viel Spaß.

Hanna Neumann

 

Bertalanffy-Lecture: “Plant organ size: from basic research to higher crop yield”

Am 18.10.2018 hat die Universität in Heidelberg wieder einmal alle Schülermentoren zur 14. Bertalanffy Lecture am COS eingeladen. Die Mentoren wurden außerdem von einigen Schülern der Biokurse der 10. bis 12. Klassenstufen begleitet. Die Veranstaltung begann wie gewohnt mit einer Vorlesung, die diesmal vom belgischen Molekularbiologen Dirk Inzé von der Universität Ghent gehalten wurde. Die Vorlesung fand wie jedes Mal auf Englisch statt und handelte von Pflanzenwachstum und davon, inwiefern dieses durch genetische Modifikation beinflussbar ist.
Herr Inzé begann seinen Vortrag, indem er erzählte, wie Pflanzen im Labor wachsen. Er erklärte uns unter anderem, wie man durch moderne Anlagen die Auswirkungen von Wassermangel oder von gewissen Hormonen im Dünger auf die Pflanzen messen kann. Daraufhin zeigte Inzé, wie man das Wachstum von Pflanzen noch beeinflussen kann, und sprach dabei hauptsächlich über Genveränderung durch neueste Methoden wie CRISPR/Cas9. Dabei versicherte er auch, dass solche Gentechnik wissenschaftlich gesehen unbedenklich sei. Im Folgenden wurde uns noch gezeigt, wie solche wissenschaftlichen Ergebnisse in der Wirklichkeit angewendet werden. So gibt es zum Beispiel schon Programme, mit denen Bauern via IPad die Nährstoff- und Wasserbedürfnisse ihrer Pflanzen kontrollieren und somit frühzeitig auf negative Entwicklungen reagieren können. Gegen Ende des Vortrags wurde den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht, wie wichtig Ertragssteigerung in der Landwirtschaft aufgrund von Bevölkerungswachstum und Klimawandel in Zukunft sein würde.
Nach einer kurzen Stärkung, die uns von der Uni Heidelberg zur Verfügung gestellt wurde, wurden wir in kleinere Gruppen aufgeteilt. In jeder Gruppe war ein Student, dem wir dann Fragen stellen und diese untereinander diskutieren konnten. Anschließend beantwortete auch Dirk Inzé selbst noch unsere übrig gebliebenen Fragen. Nach drei interessanten und lehrreichen Stunden war die Lecture dann um 17 Uhr zu Ende.

Paul Reis

 

Bertalanffy-Lecture: Looking for fish in the wrong place

Am 27. Oktober 2017 besuchten die Schüler des vierstündigen Biokurses und die Molekular-Schülermentoren die Bertalanffy-Lecture am Cos Heidelberg. Die Lesung, die von der Heidelberger Universität für Biologie interessierte Schüler angeboten wird, wurde von dem Wissenschaftler Miguel Allende gehalten, der an der Universität von Chile forscht. Dort hat er sich mit den Genomen einiger besonderer Fische beschäftigt, die in den Salzwasserseen Chiles und in Südamerika vorkommen. Eine Fischart beispielsweise lebt während der Regenzeit in Tümpeln und legt seine Eier, die, nach dem die Tümpel in der Trockenzeit austrocknen, in dem Boden überleben und zur nächsten Regenzeit wieder schlüpfen und sich fortpflanzen können. Er forschte nach der Frage, wie die Eier es schafften, so lange im trockenen Boden zu überleben und stieß darauf, dass der Fischembryo seine Entwicklung stoppen und verschiedene Stadien von „Pausen“ einlegen kann, bevor er unter den richtigen Bedingungen schlüpfen kann. Allerdings sind noch viele Fragen offen, zum Beispiel, was die verschiedenen Pausephasen auslöst. Eine andere Fischart besaß das doppelte Set an Chromosomen, welchen Nutzen dieses hat, ist noch offen und muss noch erforscht werden. Wieder eine andere Fischart zeigte den Verlauf der Evolution über Jahrtausende und die Anpassungsfähigkeit verschiedener Arten sich in einen evolutionär kurzen Zeitraum anpassen zu können. Der Vortrag behandelte nicht nur die verschiedenen genomischen Besonderheiten dieser Fischarten, sondern zeigte auch wie schwierig es manchmal sein kann, Forschung zu betreiben. Zum Bespiel wenn die Art, die man untersucht, schwer im Labor zu halten ist. Die vielen Fragen, die der Vortrag aufwarf, konnte man danach in Kleingruppen mit einem „Gruppenführer“ diskutieren und besprechen, und am Ende der Veranstaltung stand auch Herr Allende persönlich für Fragen zur Verfügung und beantwortete diese mit Geduld.

Johanna Rietschel und Natalie Burbach

 

Osterpraktikum am KIT in Karlsruhe

In der zweiten Woche der Osterferien fand für vier von uns Jungmentoren ein viertägiges Praktikum am KIT (Karlsruher Institut für Technologie) statt, um einen Einblick in das Arbeiten im Labor zu bekommen. Dabei hatten wir die Möglichkeit vier verschiedene Themenbereiche zu bearbeiten.
Am zweiten Tag beschäftigten wir uns mit der DNS von Bakterien. Wir isolierten Plasmide aus E.coli Bakterien und schauten, wo verschiedene Enzyme den Plasmidring schneiden.
Proteine standen am dritten Tag an der Tagesordnung. Wir lernten Verfahren zur qualitativen und quantitativen Analyse von Proteinen kennen. So konnten wir, indem wir die Proteine von verschiedenen Fleischproben isolierten, eine unbekannte Fleischprobe bestimmen und quantitativ überprüfen, ob die Protein-Mengenangaben eines untersuchten Proteinpulvers stimmen.

Am letzten Tag blieben wir bei den Proteinen und ermittelten das pH-Optimum des Enzyms Dextransucrase.
Insgesamt war es ein sehr interessantes und informatives Praktikum mit einer guten Mischung aus Theorie und Praxis. Es war eine tolle Erfahrung mit dem Laborleben vertraut gemacht zu werden.

Lucie Winzer, Johanna Rietschel, Rebecca Jocher, Melina Müller

 

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