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II. Schulprogramm


II.1 Persönlichkeitsentwicklung

Grundlage verantwortungsvollen und demokratischen Handelns ist für uns am Feudenheim-Gymnasium die eigenständige und selbstbewusste Persönlichkeit. Deren Entwicklung auf vielfältige Weise zu fördern, steht im Mittelpunkt jeder Art des schulischen Lernens.

Jeder Schüler hat besondere Begabungen. Die Schule hilft den Schülern, ihre Talente und Fähigkeiten zu entdecken, zu entwickeln und für sich und die Gemeinschaft fruchtbar zu machen. Lehrer fördern hierbei nicht nur im Unterricht, sondern auch im Rahmen unterschiedlichster schulischer Veranstaltungen wie Projekttagen, Konzerten, Theater- und Talentabenden und Sportwettkämpfen. Die Begegnung mit Musik, Kunst und Sport kann und soll auch in Arbeitsgemeinschaften vertieft werden.

Eine erfolgreiche Schulgemeinde benötigt die aktive Mitarbeit aller. Sie bietet den Schülern die Möglichkeit, sich bei der Gestaltung des Schullebens einzubringen. Durch Diskussion, Planung und Umsetzung eigener Vorschläge lernen Schüler Verantwortung für ihren Schulalltag zu übernehmen; dazu gehört die Arbeit in den Gremien der SMV, aber auch die Auseinandersetzung mit dem gemeinsamen Schulleben im Unterricht.

Das Schulleben nach demokratischen Prinzipien zu gestalten beinhaltet auch Werte wie Rücksichtnahme und die Achtung des anderen. Ziel soll es sein, den Heranwachsenden zu vermitteln, auch in Konfliktfällen nach gewaltfreien Lösungen zu suchen. Dazu bietet unsere Schule verschiedene Hilfestellungen an.

Interkulturelle Begegnungen fördern die Fähigkeit, gegenüber dem Fremden offen zu sein und dabei ein Bewusstsein für das Eigene zu entwickeln. Unsere Schüler haben die Möglichkeit, im Rahmen von Austauschprogrammen Jugendliche aus anderen Kulturkreisen bei sich aufzunehmen und an ihrem Leben teilnehmen zu lassen, um dann wiederum für eine gewisse Zeit den Alltag ihres Austauschschülers zu teilen.

Es ist uns wichtig, dass die Heranwachsenden in Selbstverantwortung auf eine gesunde Lebensführung achten. Die Schule will diesen Prozess fördern, indem sie die Auseinandersetzung mit den Themen Krankheit und Sucht durch sachlich fundierte Information und didaktische Konzepte begleitet.


Offenheit und Weltwissen der Schüler sind die Grundlage eines bewussten und verantwortungsvollen Umgangs mit den natürlichen Lebensressourcen und einer Lebensgestaltung, die Gesundheit und Ökologie mitberücksichtigt.

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a. Verantwortung im Schulalltag

· 'Pickdienst'
· Klassensprecher, Tagebuch- und Klassenordner
· SMV-Arbeit
· Schulsanitätsdienst
· Mediatoren
· GFS als Beitrag zur Schulentwicklung
· Vertrauensschüler für Fünftklässler
· Schülermentoren
· Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung durch Schüler

b. Verantwortung, die über den Schulalltag hinausgeht

· Sozialpraktikum
· Unterstützung von Hilfsprojekten
· Patenschaften mit der 3. Welt

c. Lebensgestaltung, die Gesundheit und Ökologie berücksichtigt

Gesundheit
· Sport-AGs
· Sportturniere
· Kooperation mit Sportvereinen


Prävention
· Suchtprävention (z.B. Besuch in Thorax-Klinik, Anti-Rauch-Verträge)
· Gewaltprävention für Klasse 5
· Rauchfreie Schule
· AIDS-Aufklärung
· Präventionsprojekt „Macht unsere Mädchen stark“
· Seilgarten
· Mediation

Umwelt
· Schulhofpflege
· Putzaktionen
· Mülltrennung
· verantwortlicher Umgang mit Ressourcen
· Naturphänomene
· Exkursionen für Klassen 5 und 6

Kreativität
· Chor
· STOMP AG
· Theater AG
· Darstellendes Spiel
· Kunstprojekte

II.2 Unterricht am Feudenheim-Gymnasium

Die Qualität schulischen Lernens zeigt sich in der unmittelbaren praktischen Anwendbarkeit der Lernergebnisse sowie im Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten, die es möglich machen, innerhalb und außerhalb der Schule selbständig Wissen zu erwerben.

Wesentliche Unterrichtsinhalte sind durch die jeweils gültigen Bildungspläne des Landes Baden-Württemberg vorgegeben, sollten aber auf jeden Fall folgende Bereiche umfassen:

· Beherrschung der Standardsprache in Wort und Schrift
· Erwerb von Lesefähigkeit und Lesestrategien sowie sicherer Umgang mit Texten
· Kompetenz im Umgang mit fremden Sprachen und Kulturen
· Einführung in mathematische, natur- und sozialwissenschaftliche sowie religiöse Interpretationsmuster der Welt
· Entwicklung und Erweiterung eines körperlich-motorischen Handlungsrepertoires
· Differenzierung ästhetischer Ausdrucks- und Gestaltungsformen

Lernen versteht sich am Feudenheim-Gymnasium immer auch als sozialer Akt, d.h. Lernen mit anderen. Soziale Kompetenz ist darauf gerichtet, in wechselnden Situationen die eigenen und übergeordneten Ziele erfolgreich im Einklang mit anderen zu verfolgen sowie kommunikativ und kooperativ zusammenzuarbeiten.
Dabei sollte jeder Schüler ermutigt werden, seine individuellen Fähigkeiten mit in den Arbeitsprozess einzubringen, seinen Lernprozess selbst mitzugestalten und im Schritt vom eigenverantwortlichen Lernen zum sozialen Lernen den Weg in die Gruppe Gleichaltriger zu finden.

Die an den Lernprozess geknüpften methodischen Kompetenzen sollen die Schüler über ihre Schulzeit hinaus befähigen, sich lebenslang Wissen selbständig anzueignen.
Im Unterricht wird neben den Inhalten deswegen auch Wert darauf gelegt, Aneignungs- und Strukturierungstechniken von Wissen einzuüben und auf verschiedene fachliche Inhalte anzuwenden.

Medien sind gleichermaßen Lern- und Arbeitsmittel als auch Inhalte des Unterrichts. Schülerinnen und Schüler werden befähigt,

· Medienangebote sinnvoll auszuwählen und zu nutzen,
· Mediengestaltungen zu verstehen und zu bewerten,
· Medien hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und Wirkung zu analysieren,
· Medien selbst zu gestalten und zu verbreiten.

Medienkompetenz heißt in diesem Zusammenhang aber auch den sinnvollen und verantwortungsbewussten Umgang mit Informationsmedien (vor allem im elektronischen Bereich) zu praktizieren und ihrem Missbrauch durch ein klares ethisches Konzept vorzubeugen.

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a. Förderung von sozialem Lernen
· kooperative Lernformen
· Projekte
· Vertrauenslehrer
· Mediatoren

b. Methodencurriculum
· Methodentage für 5.Klässler
· Methodentage
· Lernen lernen

c. Medienkompetenz

· Informationstechnische Grundbildung (vgl. schulinternes Curriculum ITG)


II.3 Kooperation und Öffnung

Da der Erfolg der Schulgemeinde am Erfolg der Schüler im späteren Leben gemessen wird, sollten die Schüler rechtzeitig an ihr Leben nach der Schule herangeführt werden. Die Kooperation des Feudenheim-Gymnasiums mit außerschulischen Partnern soll die Schüler der Schule auf vielfältige Weise unterstützen und fördern.

Eine positive Eltern-Lehrer-Zusammenarbeit lässt Schüler profitieren, weil dadurch zusätzliche Möglichkeiten eröffnet werden. Dazu zählen Eltern als Experten in ihren Berufsfeldern, in ihrer Mithilfe bei außerschulischen Veranstaltungen und als wesentlicher Teil der Schulgemeinde.

Öffnung beginnt schon beim Übergang auf das Gymnasium. Eine Kooperation mit den umliegenden Grundschulen ist wünschenswert, um einen sanften Übergang auf die weiterführende Schule für die Schüler zu gewährleisten.

Sowohl die Zusammenarbeit mit Wissenschaftsinstitutionen und Firmen der Region im Sinne der Berufsorientierung als auch die Kooperation mit lokalen Institutionen und Sportvereinen ergänzen das Angebot der Schule und helfen den Schülern, ihre Interessen zu erkennen und ihr Potential auszuschöpfen.

Beim Schüleraustausch mit anderen Nationen können Kenntnisse fremder Sprachen und Kulturen erweitert und vertieft werden. Die Schüler profitieren von dieser Lebenserfahrung, da ihre sozialen Kompetenzen und ihre Weltläufigkeit wachsen. Konkrete Aufgabe der Schulgemeinde ist es, die bestehenden Kontakte zu China, Frankreich, Großbritannien, Israel, Ungarn und den USA für regelmäßige Austausche zu pflegen und zu erweitern.

Die Teilnahme an Schülerwettbewerben dient der individuellen Begabtenförderung, wohingegen die Teilnahme an Gruppenwettbewerben hilft, die Klassengemeinschaft zu stärken. In beiden Fällen vertreten die Schüler das Feudenheim-Gymnasium nach außen und werden zugleich mit ihren eigenen Stärken vertraut gemacht.

All diese Aktivitäten bieten also ein enormes Potential, sind jedoch auch mit Arbeitsaufwand für Schüler, Eltern und Lehrer verbunden. Oberstes Ziel muss es im Interesse der Kinder sein, dabei ein gesundes Maß zwischen der Belastung durch Unterricht, außerschulischen Zusatzangeboten und der physischen und psychischen Belastbarkeit der Schüler einzuhalten.

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a. Kooperation und Öffnung

Zusammenarbeit Eltern-Lehrer-Schüler
· Schulkonferenz
· FFG
· Schulleitbild
· Info-Abende, Tag der offenen Tür
· Schüler-Eltern-Lehrerchor
· gemeinsame Projekte (z.B. schulinterne Studien- und Berufsberatung, Projekttage)
· Vorträge zu gesellschaftlich relevanten Themen
· Eltern als externe Fachleute im Unterricht
· Schulhausgestaltung (Streichaktionen) und Schulhofgestaltung
· Mithilfe bei außerunterrichtlichen Veranstaltungen
· ABI-Ball
· Schulball

Zusammenarbeit Eltern-Lehrer
· Klassenpflegschaft
· Elternsprechtag
· Lehrersprechstunden
· Elternbeirat
· Beratungslehrerin
· Begabtenförderung
· Info-Briefe der Schulleitung




Zusammenarbeit Schüler-Lehrer
· Terminplaner für Klassenarbeiten und Klausuren
· GFS-Kriterien in schriftlicher Form
· Vertrauenslehrer
· SMV
· Klassenlehrerstunde
· Schulgottesdienste

Zusammenarbeit Lehrer-Lehrer
· Klassenleitungsteams
· fächerübergreifende Kooperation
· Absprachen in Klappklassen und Klassenstufen
· Klassenkonferenzen

Zusammenarbeit Schüler-Schüler
· Schülerpaten
· Schülermentoren, durch Schüler geleitete AGs
· Mediatoren
· SMV und SMV-Aktivitäten
· Schulsanitätsdienst

Zusammenarbeit Eltern-Eltern
· Elternbeirat
· Elternstammtische

Öffnung
· Presseveröffentlichungen
· externe Fachleute im Unterricht
· Autorenlesungen
· Grillfest des FFG
· Kooperation mit den umliegenden Grundschulen
o Tag der offenen Tür
o Fußballturnier für die Grundschulen
o Kennenlern-Tag für die neuen Fünftklässler
o Informationsaustausch mit Grundschullehrern/innen
· Kooperation mit Vereinen und Initiativen
· Kooperation mit der Wirtschaft (bes. mit Firmen der Region) und Wissenschaft
· Kooperation mit der Gemeinde / der Stadt / dem Land
· Öffnung zu anderen Lernorten
· Schüleraustausch (F, GB, Ungarn, USA, China, Israel)
· Studienfahrten
· Teilnahme an Einzelwettbewerben
· Patenschaften und Sponsoring

Berufsvorbereitung / Berufsorientierung:
· BOGY-Woche
· Sozialpraktikum
· Besuch im BIZ
· Besuch des Berufsberaters in der Schule
· schulinterne Studien- und Berufsinformation durch Eltern und ehemalige Schülerinnen und Schüler
· Stützpunktschule Molekularbiologie
· Studientag
· Betriebserkundung
· Ingenieurpraktikum



II.4 Schule als sozialer Ort

Soziales Lernen hilft Schülern, zusätzliche Fähigkeiten für das Berufsleben wie Selbstorganisation und Teamfähigkeit zu erwerben.
Die Eltern sind bei dieser wichtigen erzieherischen Aufgabe besonders gefragt, um einen reibungslosen Schulalltag zu ermöglichen. Im Elternhaus werden im Sinne der primären Sozialisation erste Verhaltensnormen angelegt, die für das gemeinschaftliche Arbeiten notwendig sind.
Sozial verantwortliches Handeln wird also im häuslichen Umfeld angelegt und in der Kooperation von Lehrern, Schülern und Eltern weiter gefördert und ausgebaut.
Da unsere Schule mehr als eine bloße Zweckgemeinschaft ist, sollten gerade in Schulklassen Zusammenhalt und gegenseitige Anerkennung praktiziert werden. Kein Schüler soll das Gefühl haben, allein gelassen zu werden.
Bei Störungen der Gemeinschaft können gruppenstärkende Maßnahmen und Experten helfen, Probleme gemeinsam zu lösen.
Erst wenn eine Klasse erfolgreich Formen des offenen und schülerorientierten Unterrichtes beherrscht, entfaltet das Konzept des sozialen Lernens sein Potential. Die Gemeinschaft der Schüler wird gestärkt, ihre Denkweise im Umgang mit den Fähigkeiten anderer trainiert und individuelle Leistungen in die Gruppe eingebracht. Dabei werden auch Lernschwächere und Begabte unterstützt und gefördert.

Je größer eine Gemeinschaft, desto schwieriger ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich ein jedes Mitglied mit seiner Individualität akzeptiert fühlt.
Deshalb müssen Schüler das Gefühl haben, an ihrer Schule etwas bewegen und sich mit ihrer Schule, dem Feudenheim-Gymnasium, identifizieren zu können.

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a. Identifikation mit unserer Schule
· Homepage
· Schul-Logo
· Schul T-Shirts
· Schülerzeitung
· Jahresschrift / Jahrbuch
· Schulball
· Grillfest des FFG
· Konzerte

EPILOG

Den Schülern an unserer Schule soll das höchste Maß an Unterstützung zuteil werden, denn uns ist bewusst, dass die Schule neben dem Elternhaus der Ort ist, der die Charakterbildung eines jeden Kindes und Jugendlichen am stärksten beeinflusst.

Den zuvor aufgeführten Prinzipien folgend ist es unser Anliegen, die dem Feudenheim-Gymnasium anvertrauten Heranwachsenden nach bestem Wissen und Gewissen zu fördern, aber auch zu fordern.

Es ist uns als Schulgemeinde durchaus bewusst, dass es an den verschiedensten Stellen noch Verbesserungen bedarf, aber wir sind engagiert und motiviert genug, Probleme im Dialog zu beseitigen.

Viel wichtiger als die Formulierung der Ziele ist aber deren Umsetzung in die Tat. Die Projekte und Aktionen müssen mit Ernsthaftigkeit und individuellem Engagement angegangen werden, damit sie nachhaltig Erfolg haben.


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