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Für welches Schloss bin ich der richtige Schlüssel? - Ein Impuls für die Berufswahl

Von Helmut Lebert

Bereits zum dritten Mal nutzten Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen das Angebot der Jugendfiliale der Volksbank-Raiffeisenbank Rhein-Neckar in Mannheim, an einem Berufswahltest teilzunehmen. Er wird Berufsnavigator genannt. Ich hatte mit dem Hinweis geworben, dass gerade die, die noch sehr unsicher sind, in welchen Beruf sie während der einwöchigen Berufserkundung hineinschnuppern möchten, hier einen Impuls erhalten können. Mit 17 Interessierten machte ich mich auf den Weg in die Seckenheimer Str. 45.

Gleich zu Beginn wollte die Leiterin des Tests, Frau Hänze, den Blickwinkel öffnen: Jeder könne sechs unterschiedliche Berufe erfolgreich ausüben, man solle sich nicht auf den einen Beruf fixieren. Der Schlüssel passe also in mehrere Schlösser! Das Besondere bei dem etwa einstündigen Test besteht darin, dass man nicht nur sich selbst einschätzt, sondern dass auch die anderen aus den gebildeten Teams (drei bis fünf Teilnehmende, die sich gut kennen) die eigenen Fähigkeiten bewerten – das verbessert die Objektivität des Ergebnisses. Ein PC-Programm erstellt anhand des daraus gewonnen Stärkeprofils zehn Berufsvorschläge.

Jetzt kommt es auf die Besprechung des Ergebnisses in einem 15- bis 20-minütigen Beratungsgespräch an: Nun kommen noch die persönlichen Interessen und Neigungen ins Spiel, sodass am Ende zwei bis drei Berufe stehen, die in die engere Wahl kommen. Anhand von Berufsbeschreibungen, die dann vor allem zuhause genauer angeschaut werden müssen, lässt sich dann im Idealfall ein Beruf für die Berufserkundung auswählen. Im Rückblick sagten fast alle Schülerinnen und Schüler, dass sich die Teilnahme gelohnt habe.

Das Bild zeigt eine Teilnehmergruppe (von links: Etienne Berthelot, Dominik Campanella und Mario Kolkwitz) zusammen mit ihrem Berater, Herrn Ostrowski. Herr Ostrowski, früher im Ausbildungszentrum der ABB tätig, setzt sich im Ruhestand ehrenamtlich im Rahmen des Berufswahltests ein. Dass seine zwei Söhne (Jan und Max) vor Jahren am FGM Abitur gemacht haben, gab dem Auswertungsgespräch eine persönliche Note, in dem auch – wie die Aufnahme verdeutlicht – der Humor nicht zu kurz kam!


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