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Sonne kurz nach maximaler BedeckungDie partielle Sonnenfinsternis am Feudenheim-Gymnasium (20.03.2015):

Schüler beobachten die Sonnenfinsternis mit Teleskop, Lochkamera und Sonnenfinsternisbrillen.

Am Freitag, den 20.03.2015, war es endlich soweit, in Feudenheim ließ sich eine partielle Sonnenfinsternis beobachten. Die beiden astronomiebegeisterten Kollegen Lars Heilmann und Tobias Schultz fieberten seit Wochen auf diesen Tag hin und hofften auf gutes Wetter. Da die Schülerinnen und Schüler das Schulgebäude nur mit Schutzbrillen verlassen durften, wurde die Physik-Abteilung zum Sonnenfinsternis-Zentrum erwählt.
Mit dem Schulteleskop und einem entsprechenden Schutzfilter für Sonnenlicht beobachten die Kollegen mit Klassen und Kursen regelmäßig die Sonne und können manchmal sogar Sonnenflecken sehen. Natürlich wurde das Teleskop (mit Sonnenfilter!) auch für die Beobachtung der Sonnenfinsternis benutzt und zusätzlich mit einem entsprechenden Motor betrieben, damit die Sonne verfolgt werden kann, wenn sie aus dem Bild „wandert“.
Alle Schülerinnen und Schüler sowie die Kolleginnen und Kollegen waren eingeladen, durch das Teleskop zu schauen, um sich das Naturschauspiel anzusehen. Da die große Pause zu kurz gewesen wäre, um allen interessierten Schülerinnen und Schülern einen Blick durch das Teleskop zu ermöglichen, erlaubte die Schulleitung den Klassen und Kursen, sofern keine Klassenarbeiten oder Tests geschrieben wurden, mit dem Fachlehrer in die Physik-Abteilung zu kommen und bereits vor der großen Pause das Spektakel zu erleben.

Lars Heilmann und Tobias Schultz mit dem TeleskopUm mögliche Wartezeiten zu verkürzen, wurde in den Physiksälen an den digitalen Tafeln ein Live-Stream der Sonnenfinsternis gezeigt.
Zusätzlich wurden die verdunkelten Physiksäle zu großen Lochkameras umfunktioniert: Durch ein kleines Loch in der Verdunklung des Physiksaals fiel das Sonnenlicht in den Raum und traf auf einen entsprechend ausgerichteten „Schirm“. Auf diesem Schirm ließ sich die direkt abgebildete Sonne von mehreren Schülerinnen und Schülern gleichzeitig beobachten. Bei dieser Gelegenheit konnte vor allem mit den jüngeren Schülerinnen und Schülern besprochen werden, dass sich der Mond jetzt gerade zwischen der Erde und der Sonne befindet und sich deshalb dieses Bild ergibt. Außerdem konnten Aussagen wie: „Da ist ja der Mond“ angesprochen werden, sodass den Schülerinnen und Schülern am Ende klar gewesen sein dürfte, dass der halbmondförmige, helle Fleck die Sonne ist, die zu einem Teil vom Mond verdeckt wird, und nicht etwa, wie es zunächst scheint, den Mond darstellt.
Selbstverständlich durften die Schülerinnen und Schüler auch die mitgebrachten Sonnenfinsternisbrillen benutzen und konnten so sie die Sonnenfinsternis sowohl durch die Lochkamera als auch durch die untereinander getauschten Sonnenfinsternisbrillen sowie durch ein richtiges Teleskop beobachten.
Alle drei Varianten haben einen eigenen Reiz.

An diesen Tag werden sich hoffentlich viele noch lange erinnern!


Die Schülergruppe des FGM mit ihren NWT-LehrernNWT, Klasse 8: BASF-Exkursion

Aus dem Alltag eines Lebensmittelchemikers

Als wir endlich in Ludwigshafen an der BASF angelangt waren, gab es erst einmal eine theoretische Einführung: Wir würden in den Alltag eines Lebensmittelchemikers schlüpfen und Lebensmittel und Getränkeproben untersuchen.
Doch bevor wir das Labor betreten durften, mussten wir Schutzbrillen und Laborkittel anziehen, denn Sicherheit hat hier ganz besonders hohe Priorität. Das zeigte auch die Alarm-Überprüfung, die wir miterleben durften. Exakt um elf Uhr gingen, wie jeden Freitag, die Sirenen an. Natürlich nur zum Test, ob alles in bester Ordnung sei.
Selbstständigkeit war im Labor sehr wichtig, denn die Laborantinnen standen nur zur Aufsicht dabei. Die Versuche und das Eintragen von Ergebnissen mussten wir alles selbst übernehmen.

Im LaborSo ermittelten wir bei einer vorher gewählten Getränkeprobe den pH-Wert mit Hilfe von Teststreifen und erlebten eine wunderschöne Auseinandersetzung der Farbstoffe bei der Papierchromatographie. Auch den Säuregehalt konnten wir mittels Titration bestimmen. Zuletzt untersuchten wir die Proben noch mit UV-Licht auf Vitamine und bestimmten die Menge an gelösten Stoffen in der Probe.
Auch feste Nahrungsmittel nahmen wir unter die Lupe. Wir bestimmten den Fettgehalt in verschiedensten Butter- bzw. Margarinearten, überprüften in welchen Lebensmitteln wohl Stärke vorhanden sei und in welchen Eiweiß vorkommt.
Nach einem Tag voller Erlebnisse und Erkenntnisse ging es gegen halb zwei wieder Richtung Mannheim.

Bericht von Noel Kimber, Klasse 8b


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