Feudenheim Gymnasium Mannheim

Besuch einer taiwanesischen Schülergruppe am FGM

1) Besuch einer taiwanesischen Schülergruppe am FGM (2011)Es wird geredet; sogar eine ganze Menge – auf Deutsch, Englisch, Chinesisch. Die Themen: Es geht über Gott und die Welt und die Kleinigkeiten aus dem eigenen Alltag. Charlotte Han sieht dem Treiben lächelnd zu. „Das läuft ja einfach“, freut sich die Präsidentin des Chinesisch-Deutschen Kultur- und Wirtschaftsverbandes und staunt zugleich. Mit 19 Schülerinnen und Schülern von vier taiwanesischen Schulen kam die Deutschlehrerin nach Mannheim. Hier belegen die Taiwanesen einen Intensivdeutschkurs und haben die Nachmittage zur freien Verfügung. Han: „Diese wollen wir für den Kulturaustausch nutzen.“ Und deshalb stehen nicht nur Besichtigungen auf dem Programm, sondern auch ein Besuch am Feudenheim-Gymnasium Mannheim.


2) Besuch einer taiwanesischen Schülergruppe am FGM (2011)Über das Internet wurde Frau Han auf das FGM und seine regen Chinaaktivitäten aufmerksam und so kommt an diesem Montag bereits zum dritten Mal seit 2009 eine Schülergruppe aus Taiwan ans FGM, um einen Tag mit deutschen Schülern, dieses Mal mit der 10a, zu verbringen. „Sie können die fremde Sprache ausprobieren und einfach auch einen Kontakt knüpfen“, so Han. Letzteres mag in nicht allzu ferner Zukunft zu einem Wiedersehen führen, plant das FGM doch im nächsten Jahr eine Studienfahrt nach Taiwan.

Und wer so angestrengt und aufmerksam kommuniziert, der bekommt natürlich Hunger. Flugs wurde im „Grünen Klassenzimmer“ ein Grill aufgebaut und eine deutsche Spezialität gereicht – die Bratwurst. So verging die Zeit und es war schön anzusehen, wie schnell und gut die Jugendlichen zusammenfanden – auf ein Wiedersehen in Taipeh.


Besuch einer schwedischen Schülergruppe am FGM

BASF-BesuchDas Feudenheim-Gymnasium führt seit vielen Jahren Austauschprogramme mit den verschiedensten ausländischen Schulen durch. Lediglich in eine Himmelsrichtung, nämlich in die nach Norden, gab es bisher noch keine Kontakte. Dies hat sich nun im Februar 2011 durch den Besuch von 15 schwedischen Schülerinnen und Schülern und ihren beiden begleitenden Lehrerinnen geändert.


BASF-Besuch
Frau Ilka Andersson, Deutschlehrerin am Strömstad-Gymnasium im Südwesten Schwedens, ließ es sich nicht nehmen, mit einem Teil ihrer Schüler ihre alte Wirkungsstätte in Feudenheim zu besuchen. Auf deutscher Seite fanden sich problemlos genügend Schüler aus der Kursstufe 1 sowie der Klassenstufe 10, die ihre Bereitschaft erklärten, einen Schweden oder eine Schwedin aufzunehmen.


Stadtrallye

Mittels E-Mail und weiterer moderner Kommunikationswege konnten deutsche und schwedische Partner frühzeitig miteinander in Kontakt treten und sich so bereits einen ersten Eindruck voneinander machen.


AbschlussabendDer eigentliche Aufenthalt der Schweden dauerte dann „nur“ von Mittwoch, 09. Februar (nachmittags) bis Samstag, 12. Februar (nachts), aber dennoch haben die Jugendlichen einen guten Eindruck vom deutschen Familien- und Schulleben sowie von unserer Rhein-Neckar-Region gewinnen können. So stand vormittags die Teilnahme am regulären Unterricht auf dem Programm, wohingegen nachmittags zum einen eine umfangreiche Stadt-Rallye durch die Mannheimer Quadrate und zum anderen eine mehrstündige Werksbesichtigung in der Ludwigshafener BASF durchgeführt wurde.


AbschlussabendAm Samstag ging es mit der S- und Straßenbahn in die Heidelberger Altstadt, wo die Gruppe unter anderem die Schlossruine besichtigte. Abends trafen sich alle im Kunst-Pavillon des FGM und veranstalteten ein „Knytkallas“, was nichts anderes als ein gemeinsames Essen vom Buffet ist, bei dem jeder etwas Leckeres mitbringt. Schulleiter Halfar verabschiedete die Schweden und bedankte sich bei allen Schülern und Lehrern, die den nahezu reibungslosen Ablauf des Besuches ermöglichten.


AbschlussabendVor der Abfahrt in der späten Nacht konnten die Partner noch einige Stunden gemeinsam feiern, was auch ausgiebig genutzt wurde. Ein mitunter tränenreicher, aber ebenso fröhlicher Abschied am Zentralen Omnibusbahnhof zeugte von einem schönen Aufenthalt der skandinavischen Jugendlichen in ihren deutschen Gastfamilien.
Der diesjährige Besuch der schwedischen Schüler in Mannheim darf quasi als „Pilotprojekt“ angesehen werden, welches eventuell um einen Gegenbesuch ergänzt und in den Folgejahren als reguläres Austauschprogramm durchgeführt werden könnte.



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