Trier-Fahrt der 6. Klassen 2011
Am 27.06.2011 fuhren die 6. Klassen des FGM im Rahmen des Geschichtsunterrichts nach Trier. Los ging es um 7.20 Uhr, nach einer ca. zweieinhalbstündigen Busfahrt kamen alle in Trier an. An der Porta Nigra teilten sich die Kinder in ihre Klassen auf. Während die 6a und 6b an der Porta Nigra starteten, begab sich die 6c ins Amphitheater und hielt dort ihre Referate. Viele hatten sich gut vorbereitet und zusammen gab es ein abwechslungsreiches Programm.
Danach hatten wir noch etwas Zeit, um das Amphitheater zu Besichtigen. Durch den ellipsenförmigen Bau des Innenraumes entstand eine tolle Akustik, sodass man selbst aus den oberen Rängen ein normales Gespräch verfolgen konnte. Unter dem Innenraum befand sich ein kalter Keller und an Seitenwänden zusätzlich Kammern, die für die Mitwirkenden gedacht waren (z.B. Gladiatoren, Tiere und Helfer).
Anschließen ging es mit dem Bus zurück zur Porta Nigra. Von dort aus hatten wir Zeit, die Trierer Innenstadt in kleinen Gruppen zu erkunden. Nach einer Stunde trafen wir uns an der Porta Nigra, um sie mittels einer Erlebnisführung kennen zu lernen: Ein Schauspieler schlüpfte in mehrere Rollen und teilte uns so die Geschichte und das Geheimnis der Porta Nigra mit, wobei wir in das Stück mit einbezogen wurden.
Eigentlich stand jetzt die Besichtigung mehrerer interessanter Gebäude auf dem Programm, allerdings ließ uns Frau Niedhardt aufgrund der Hitze noch einmal die Chance, uns in unseren Gruppen zu beschäftigen.
Die Klassen 6a und 6b hatten das gleiche Programm in einer anderen Reihenfolge.
Nach den vielen neuen geschichtlichen Erkenntnissen ging es wieder nach Hause. Alles in allem war es ein sehr schöner und heißer Tag.
Clara, Lara, Stina
Besuch im KZ Natzweiler-Struthof und in Straßburg
Am 16. Mai trafen sich die Klassen 9a und 9b um 7.50 Uhr am Parkplatz der Kulturhalle in der Spessartsraße für den Besuch im französischen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof und den anschließenden Aufenthalt in der Stadt Straßburg. Alle waren pünktlich eingetroffen, ebenso Herr Kappenstein, auf dessen Vorschlag hin die außerunterrichtliche Veranstaltung geplant worden war. Um kurz nach 8 Uhr erschien der Bus, der uns in eineinhalb Stunden zum ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof brachte. Am Eingang war noch der Stacheldraht über den Zaunpfählen erhalten und durch die Vorträge, die in Vorbereitung auf die Exkursion über verschiedene Themen erarbeitet und nun im KZ von den Schülern gehalten wurden, erhielten wir einen ersten Eindruck des brutalen Geschehens der damaligen Zeit.
Die Klassen liefen nun getrennt durch das KZ und sahen ein Mahnmal, und auch wenn die Häuser heute nicht mehr erhalten sind, existierten aber die Rekonstruktionen von zwei der ehemaligen KZ-Häuser. Das waren einmal ein "Wohnhaus", in dessen Räume jeweils bis zu 20 Menschen gezwängt wurden, und das andere Gebäude, in das wir ebenfalls eintreten durften, war jenes, in dem der Leichenofen stand und NS-Ärzte unmenschliche Versuche durchführten. Nach dem Besichtigen all dieser grausamen Orte warfen wir anschließend einen Blick in das Museum auf dem Gelände, das über die Zeit und die Geschehnisse in genau diesem KZ berichtet. Die meisten Schüler der Klasse 9a wollten auch noch den Steinbruch besichtigen, für den dieses Arbeitslager überhaupt errichtet wurde. Doch leider konnten wir das aus zeitlichen Gründen nicht mehr tun. Stattdessen gingen wir noch in das an das KZ angrenzende Museum, welches die gesamte Zeit unter dem NS-Regime dokumentiert. Danach stiegen beide Klassen wieder in den Bus und wir fuhren nach Straßburg, wo wir uns noch circa zwei Stunden in Kleingruppen aufhalten konnten. Um 17 Uhr machten wir uns wieder auf den Rückweg und waren um 19 Uhr wieder zurück am Parkplatz der Kulturhalle.
Henrik Völker, 9a
Ausflug ins Technoseum
Eine außergewöhnliche GFS
Am Dienstag den 18.1.2011 machen sich zwei achte Klassen vom Feudenheim-Gymnasium auf den Weg in das Landesmuseum/Technomuseum, denn Julia, Luisa und ich wollen heute unsere GFS im Landesmuseum halten. Erst müssen wir alle mit der Linie 2 zum Wasserturm fahren. Um an unser Ziel zu kommen, steigen beide Klassen in die Straßenbahn 6 um, die uns schließlich zum Landesmuseum bringt. Nachdem alle ihre Rucksäcke in Container verstaut haben, laufen wir hoch zu der großen Fabrikuhr. Dort angekommen, teilen Luisa, Julia und ich die Klassen in drei gleichgroße Gruppen ein, da fünfzig Leute zu viel sind. Jede Gruppe kann bei uns Informationen sammeln und unsere spannenden Vorträge anhören. Bei Julia zum Beispiel kann man sehr viel über die Mühlenarbeit und Webarbeit erfahren, bei Luisa kann man unter anderem etwas über die Papierherstellung lernen und bei mir können die drei Gruppen alles Mögliche über die Lokomotive erfahren. Um zwölf Uhr fahren alle mit der Museumsbahn und können wieder ein bisschen entspannen. Am Ende treffen wir uns wieder an der Fabrikuhr und die Schülerinnen und Schüler füllen die Handouts aus. Gegen zwei Uhr kommen alle wohlbehalten und sicher wieder an der Schule an. Am Ende sind wir drei ziemlich erleichtert, unsere GFS hinter uns zu haben. Die harte Arbeit hat sich wirklich gelohnt, denn es kommen für uns nur gute Rückmeldungen und eine sehr gute Note heraus (wortwörtlich).
Viola Lember
