Ausflug der Klasse 8b in den Seilgarten am 10.06.2010
Am 10.06.2010 haben wir einen Ausflug in den Hochseilgarten Mannheim gemacht. Zuerst mussten wir einige Übungen am Boden machen, damit die Betreuer sahen, ob wir überhaupt geeignet genug waren, um uns gegenseitig in zehn Metern Höhe zu sichern. Nach diesen kleinen Tests gingen wir an eine Kletterwand und bekamen erklärt, wie man sich gegenseitig sichert und auf was man achten muss. Dabei stellte sich bei einigen heraus, dass sie Höhenangst haben und nicht klettern wollten. Es wurde niemand gezwungen etwas zu tun.
Nach einer kurzen Pause ging es richtig los. Wir durften beim Klettern unser Können unter Beweis stellen und da wir uns gegenseitig Sichern mussten, lernten wir uns zu vertrauen.
Ich denke, dass das Klettern unseren Klassenzusammenhalt sehr gestärkt hat und dass auch andere Klassen daran teilnehmen sollten. (Elena)
Als wir zum Seilgarten kamen, wurden wir in einem Zelt empfangen, um uns dort vorzustellen. Auch die, die uns den Tag über betreuten, stellten sich dort vor. Wir mussten unsere Namen sagen und was wir von diesem Tag erwarteten. Danach mussten wir beweisen, dass wir teamfähig sind. Dazu mussten wir zunächst unter einem Seil, das geschwungen wurde, erst allein, dann zu zweit, zu viert, zu acht und schließlich alle zusammen hindurch rennen. Als wir diese Aufgabe bestanden hatten, wurden wir in drei verschiedene Gruppen eingeteilt. Danach mussten wir verschiedene Aufgaben erfüllen. Dazu gehörten, über ein Moor (das nicht echt war) mit Zauberbrettern zu laufen, bei dem man nur zusammen herübergekommen ist. Oder von der „Titanic“ auf ein Rettungsboot zu kommen, bei dem man erst das Seil zu sich holen musste (das wieder einmal nur mit Teamwork weiterkam). Man musste auch durch ein Spinnennetz kommen, ohne es dabei zu berühren. Als wir diese Aufgaben erfolgreich bestanden hatten, bekamen wir unsere Kletterausrüstung, die wir auch sofort anlegen sollten. Dafür bekamen wir einen Einsteigerkurs, wie man die Gurte richtig anlegt. Dann sollten sich die melden, die schon einmal geklettert waren. Die Erfahrenen durften dann gleich einen Mast hinaufklettern, um sich von dort wieder abzuseilen lassen. Die, die noch nie geklettert waren, wurden in drei Gruppen unterteilt und sind anschließend eine Wand hinaufgeklettert. Nachdem alle diese Aufgaben erfolgreich gemeistert hatten, haben wir erst einmal eine Pause gemacht. Danach wurden alle in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe, die aus neun Leuten bestand, ist die Jakobsleiter hinaufgeklettert. Die anderen bekamen eine große Aufgabe, sie mussten zusammen zwei Leuten ermöglichen, fünf Bretter, die in der Luft an einem Seil hingen, so in Position zu bringen, dass die anderen zwei hinüberlaufen konnten. Nach diesen Aufgaben machten wir eine Pause, um zu essen und zu trinken. Nach dieser Pause konnte jeder zwischen vier verschiedenen Aufgaben wählen. Bei einer dieser Aufgaben musste man wie bei „Fluch der Karibik“ von einem Netz zum anderen springen. Oder von einem Brett auf das andere springen, das 1,20 Meter entfernt war. Nach all diesen Aufgaben mussten alle noch einmal erzählen, was von ihren Erwartungen in Erfüllung gegangen ist und was gut war und was nicht. (Nils)
