Besuch in der Mannheimer Synagoge
Von Ruth Böhmer und Klasse 6c
Was die Schülerinnen und Schüler der 6c in der Mannheimer Synagoge erlebt und an Neuem kennen gelernt haben, haben sie in Bild und Text festgehalten:
Was sie am beeindruckendsten fanden:
Die Stadt Jerusalem über dem Toraschrank. Es war jede Einzelheit dargestellt und es wurden schöne und passende Farben verwendet.
Die Kuppel mit dem Leuchter und dem Davidsstern war sehr imposant.
Dass wir ein Stück alte Tora anfassen und näher betrachten durften. Die Schrift war sehr interessant.
Den Toraschrein, wegen der kostbar geschmückten Torarollen.
Die Mesusa, da sie mich an das Weihwasser bei meiner Oma erinnert.
Der Kronleuchter, weil er mich an Harry Potter erinnert.
Die Gedenktafel für die alte Synagoge, weil ich jüdische Vorfahren habe.
Den kunstvollen Toraschrein, weil ich den Wert, den die Juden auf die Tora legen, sehr interessant finde.
Was sie über das Judentum, die jüdische Gemeinde in Mannheim und ihr Gemeindezentrum gelernt haben:
Dass es in der Synagoge ganz anders ist, als man es sich manchmal vorstellt.
Dass sie (die Gemeindemitglieder) ziemlich locker sind.
Heutzutage müssen die Frauen nicht mehr auf der Frauenempore sitzen.
Dass die meisten Mitglieder sich nicht ganz streng an alle Regeln halten.
Dass eine Torarolle ca. 30.000 € kostet und man ein Jahr braucht, um sie zu schreiben.
Dass die alte Synagoge von den Nazis zerstört worden ist. Sie stand ganz in der Nähe.
Die Empfehlungen der 6c (Was man sich bei einer Führung unbedingt anschauen sollte):
Die Schüler müssen sich unbedingt den Toraschrein mit den Torarollen anschauen. Sie sind wunderschön verziert.
Die alte Torarolle zum Anfassen.
Kurz: „Alles, weil es total schön ist!“
