Feudenheim Gymnasium Mannheim

Landheimaufenthalt der 6. Klassen in Steinbach am Donnersberg

Von Lukas Kober (6b)

Es war soweit: Am 8.10.2008 fuhren wir mit den beiden Parallelklassen für drei Tage ins Landheim
nach Steinbach am Fuße des Donnersbergs.

Bei der Abfahrt standen alle Mütter begeistert und aufgeregt vor unserem Bus. Schließlich ging es los!
Der Bus kam ins Rollen. Die Schüler freuten sich sehr – allerdings nicht auf die 1 ½ Stunden Busfahrt.
Als wir endlich in Steinbach angekommen waren, teilte uns Frau Helfrich-Rall mit, dass wir noch eine
Stunde auf unsere Zimmer warten müssten, weil wir zu früh waren. Ohne Zögern stürmten alle Kinder
zu den Tischtennisplatten, um Rundlauf zu spielen. Nach einiger Zeit durften wir endlich in die
Jugendherberge, die Zimmer waren schnell verteilt und wir machten es uns gemütlich. Aber nicht
lange – nach wenigen Minuten waren die Tischtennisplatten wieder voll besetzt.

Nach dem Mittagessen stand ein Besuch im Keltendorf auf unserem Programm. Dort konnten wir bei
einer Dorfrallye vieles erleben und lernen. Keiner von uns hätte gedacht, dass die Kelten die Wände
ihrer Häuser aus Kuhmist herstellten. Die Zeit im Keltendorf verging bei den vielen unterschiedlichen
Aktionen sehr schnell. Am Schluss gab es noch eine schmackhafte Linsensuppe, bevor wir uns auf
den Weg zurück zur Jugendherberge machten. Aber die Klasse 6b hatte noch nicht genug! Wir
machten Lärm auf den Gängen bis nachts um eins, dann sorgten unsere Lehrer endgültig für Ruhe.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen waren die Tischtennisplatten wieder schnell besetzt. Aber
auf uns wartete ein volles Programm: Wir hatten die Aufgabe, im Wald neben unserer Herberge viele
verschiedene Dinge zu suchen – was teilweise recht einfach, aber auch sehr schwierig war. Aber Herr
Hey gab sich mit dem Sammeln allein nicht zufrieden, sondern jede Gruppe sollte ihre Funde auch
präsentieren. Die Aufregung war groß, und wir hatten alle Hände voll zu tun, um in der vorgegebenen
Zeit die Präsentationen vorzubereiten. Aber es machte auch Spaß, und wir freuten uns riesig, dass
Herrn Hey unsere „Werke“ gut gefielen.

Nach einer Verschnaufpause, in der die Tischtennisplatten erneut die große Attraktion waren, kam der
nächste Programmpunkt: eine Dorfrallye in Steinbach. Frau Helfrich-Rall teilte die Gruppen ein, und
wir machten uns im Eiltempo auf den Weg, denn sowohl die richtige Lösung als auch die Zeit
entschieden über den Sieg.

Nach dem Abendessen gab es für die 6b einen tollen Spieleabend. Zuerst war eine Modenschau
angesagt, für die in Gruppen die Models „hergerichtet“ werden mussten. Dabei war das Gelächter
über die originelle Ausstattung mancher Models sehr groß. Caroline und Sascha gingen aus diesem
Wettbewerb als SiegerIn hervor.

Herr Hey machte den Vorschlag für das zweite Spiel: „This is a ping and this is a pong“ hieß das und
verursachte einige lustige Verwirrung, weil es nach einiger Zeit ganz schön schwierig wurde. Auch die
nächsten Spiele, die Nikola, Lilli, Nils und Luisa vorschlugen, machten viel Spaß und die Zeit verging
wie im Flug.

Am letzten Tag mussten wir nach dem Frühstück packen, die Zimmer aufräumen und die Betten
abziehen. Das Warten auf den Bus für die Rückfahrt vertrieben wir uns dann – wie sollte es anders
sein – mit Tischtennisspielen. Als der Bus kam, stürzten wir hinein und nach 1 ½ Stunden Busfahrt
kamen wir guter Dinge in Mannheim an, wo uns unsere Eltern schon erwarteten.


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