Gewaltprävention „Macht unsere Mädchen stark“ 2011
Der Selbstverteidigungskurs fing am Montag den 2.5.2011 an. Herr Meier, der Polizeioberkommissar, der uns am Anfang des Unterrichts Informationen über Sexualstraftaten gab, war wirklich nett und konnte unsere Fragen gezielt beantworten. Als erstes lernten wir, wo wir uns im Ernstfall wehren sollten (z.B. ans Schienbein treten). Anschließend zeigte er uns, was wir machen sollten, wenn wir angegriffen werden, zum Beispiel, wenn uns jemand am Handgelenk festhält (Das probierten wir auch mit verbundenenAugen). Dies übten wir dann in Zweiergruppen. Zu dem Programm zählten außerdem noch Trainingsstationen und ganz viel Theorie. Zwischendurch machte er Übungen mit Frau Pfaffl vor. Wir staunten über Fakten, die uns unbekannt waren und mit denen wir nicht gerechnet hätten, z.B. dass über 70 % aller Missbrauchsfälle im Bekanntenkreis des Opfers stattfinden. Mit Übungssäcken, die Herr Meier mitgebracht hatte, trainierten wir Tritte und Schläge. Alle freuten sich schon auf das nächste Training übermorgen.
Am Mittwoch wiederholten wir alles nochmals und bauten uns eine Übungsbahn, die aus verschiedenen Stationen bestand. Die mussten wir alle mehrmals durchlaufen. Am Ende der Trainingseinheit panzerte sich Herr Meier mit einem speziellen Anzug (er nannte ihn „schwarzer Mann“) und wir durften nach der Reihe mit ihm „kämpfen“. Aber nur wer wollte. Am Ende waren auch zwei zusammen im Ring. Als letztes dankten wir Herrn Meier für das tolle Programm und die vielen Informationen und Techniken.
Ein Bericht von Rosalie Fayner und Emma Bruhn
Der Polizei, speziell Herrn Polizeioberkommissar Maier, gilt unser besonderer Dank. Auch dieses Jahr haben wir uns über die Bezuschussung des Projektes im Rahmen des „Schulförderfonds“ der VR Bank Rhein-Neckar eG gefreut – herzlichen Dank auch dafür.
Und was wäre das Projekt ohne den Einsatz engagierter Eltern, Lehrerinnen, der Direktion und des Freundeskreises des FGM?
Sie alle tragen dazu bei, dass das Projekt auch in Zukunft wieder stattfinden kann und für die Schülerinnen weiterhin kostenlos bleibt.
Ina Pfaffl (Prävention)
