Musik gegen Einkaufsstress: "Max und die Zaubertrommel oder Das Mirakel beim Einkaufsdebakel"
Bericht im Mannheimer Morgen vom 16.11.2007
Zahlreich waren Eltern, Anverwandte und Mitschüler gestern zum Musicalabend des Feudenheim-Gymnasiums in die Kulturhalle gekommen. Schüler der Chor-AG bis zur siebten Klasse hatten bis zu einem Jahr geprobt, ehe sie jetzt Gerhard Meyers Musical ,,Max und die Zaubertrommel oder Das Mirakel beim Einkaufsdebakel" auf die Bühne brachten. Auf ein Eintrittsgeld hatte man bewusst verzichtet und statt dessen um eine Spende gebeten. Als sich der Vorhang hebt, sind die Sammelkörbchen bereits gut gefüllt.
Keine Langeweile
Einkaufen mit Kind am Samstag Vormittag, eine durchaus anstrengende Prozedur. Das Kind langweilt sich, bis die Mutter endlich nachgibt und sich der Kleine auf einen Stuhl setzt, um dort auf das Ende des Schreckens zu warten. Ein Tagtraum scheint die Rettung zu sein, während die energische Mutter, verkörpert von Constanze Schmidt, weiter nach möglichst adretter Kleidung für den kleinen Max, treffsicher gesungen von Christina Haber, stöbert. Für Max ändert sich unterdessen alles, als er auf einen Trödler, in Szene gesetzt von Beatrice Ottmann, mit seinem Leiterwagen voll skurriler Dinge trifft.
Könige und Hexen
Mit Hilfe einer Zaubertrommel findet Max seine eigene Melodie und beschwingte Töne beginnen um ihn herumzutanzen. Selbst König Gier, dargestellt von Hannah Voss, und seine drei Hexen, Mona Kourschil, Julia Schmeidl und Anja Spatz, können Max und seiner Musik auf Dauer nicht gefährlich werden. Schließlich gelingt es ihm mit Musik, den tristen samstäglichen Einkaufsbummel in ein kunterbuntes Erlebnis zu verwandeln. Komische und durchaus auch satirische Elemente hoben die Stimmung. Selbst die Kleinsten genossen das rund einstündige Stück in vollen Zügen. Nach der Vorstellung zeigte sich Hildegard Lacroix, Musiklehrerin und Organisatorin des Stückes, stolz über den gelungenen Abend und zufrieden mit der Leistung der Kinder.
